Diese Bikes wurden zwar in Amerika gebaut, aber sie haben längst eine kubanische Seele
–Abel Pez
Der kubanische Alltag aus Sicht einer kleinen Gruppe von Exoten – die Geschichten über die Harlistas geben einen tiefen Einblick in den real existierenden Sozialismus karibischer Prägung. Das Buch mit 50 Porträts, wunderschönen Bildern und spannenden Texten ist viel mehr als nur ein Bericht über alte Motorräder. Kuba von unten – real, widersprüchlich und trotzdem optimistisch.

Jedes Jahr im Februar treffen sich in der Urlaubsoase Varadero Biker aus Kuba und dem Ausland zum einzigen Motorradevent des Landes. Für die Harlistas lebenswichtig, denn nur so kommen sie an dringend benötigte Ersatzteile. Für die Touristen ein einmaliges Spektakel, denn 60, 70 Jahre alte Motorräder bekommt man sonst nur im Museum zu sehen und nicht auf der Straße.
Anfangs sahen die Biker ihre Position als ‚King of the Road‘ durch eine Frau gefährdet
- Adriana, einzige Frau auf einer Harley in Kuba
In zehn Jahren Arbeit entstanden 50 Porträts, die sehr eigene, am Ende aber typische kubanische Stories erzählen: Die Harley des Farmers Hector rettete dessen Tochter das Leben, Pipi schmuggelte ein halbes Dutzend Bikes nach Miami, Cheíto ist 104 Jahre alt und traf die Gründer der Firma Harley-Davidson noch selbst, und Ronmel kann einen Platten mit etwas Benzin und einem alten Kolben reparieren.

Hier gibt es einen exklusiven Vorab-Blick ins Buch. Stöbern und entdecken geht nur hier…
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